Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir in meiner Arbeit als Psychotherapeutin gestellt werden. Manchmal von Trauernden selbst. Manchmal von Angehörigen. Und meistens schwingt in dieser Frage eine große Verunsicherung mit: „Müsste es nicht langsam besser werden?“ „Warum denke ich nach einem Jahr immer noch täglich daran?“ „Alle anderen in der Trauergruppe scheinen längst weiter zu sein.“ „Ist es normal, dass ich immer noch weine?“ Oder umgekehrt: „Ist es normal, dass...